La vidéo verticale gagnera-t-elle la bataille du web ?
Digitales Marketing

Gewinnt das vertikale Video den Web-Kampf?

Verdrängt das vertikale Video-Format dank der explosionsartigen Nutzung mobiler Anwendungen das gute alte horizontale 16:9 Bild? Das lässt sich nicht so ohne Weiteres beantworten.

Ist es wirklich notwendig, Videos für das Web im Quer- und Hochformat zu produzieren? Diese Frage gewinnt zunehmend an Bedeutung, da heutzutage ein Großteil der User über ihr Smartphone auf das Internet zugreift. Laut dem Spezialisten Statcounter finden fast 52,48% des weltweiten Internet-Traffics auf Mobiltelefonen statt.

Es war einmal das horizontale Video…

Bislang war das horizontale Videoformat das bevorzugte, da die Übertragungsmedien wie Kinoleinwände, Fernseher oder Computer lange Zeit eine horizontale Bildschirmausrichtung hatten. Diese „Horizontalität“ der Bildschirme wurde aufgrund einer physikalischen Eigenschaft des Menschen eingeführt: Unsere Augen sind horizontal angeordnet und erreichen in der Horizontale einen größeren Blickwinkel (etwa 160 Grad) als in der Vertikale (etwa 105 Grad). Kurz gesagt: Unser Sehvermögen ist horizontal besser als vertikal. So hat z.B. Kultregisseur Sergio Leone seine Western stets mit Techniscope, einem stark horizontalen Aufnahmeformat, gedreht.

Das Hochformat-Syndrom

Mit der Ankunft der Smartphones haben sich die Sehgewohnheiten verändert: Üblicherweise wird ein Mobiltelefon hochkant gehalten, so dass wir auf einen vertikal ausgerichteten Bildschirm blicken. Und so verwundert es nicht, dass jeder, der schon mal eine Szene mit seinem Handy gefilmt hat ohne den Bildschirm in die Horizontale zu drehen, enttäuscht gewesen ist, wenn er den Film auf Youtube oder auf seinem Computer hochgeladen hat und diese störenden schwarzen Balken links und rechts zu sehen waren. Im Jahr 2012 produzierte der YouTube-Kanal gloveandboots ein witziges Video, das sich über vertikale Videos lustig machte und sogar einen Namen dafür hat: das Vertical Video Syndrome (Hochformat-Syndrom).

Hoch oder Quer?

Müssen wir wirklich horizontale oder vertikale Videos produzieren? Sollten wir dem Sehkomfort auf Mobiltelefonen oder auf Computern den Vorrang einräumen? Diese Fragen lassen sich nur beantworten, wenn man das Ziel kennt und damit das bevorzugte Abspielmedium für den Film! Für ein junges Publikum, das hauptsächlich Videos auf Mobiltelefonen konsumiert, ist das Hochformat besser geeignet. Für eine ältere Zielgruppe oder die B2B-Kundschaft, die vor allem Testimonial-Videos oder Tutorials über einen Computer aufruft, sollte das klassische Querformat bevorzugt zum Einsatz kommen. Schließlich gibt es noch Creative Player wie Brut.fr, die in sozialen Netzwerken aktiv sind und aus Beidem einfach das Quadratformat machen.

Die Veränderung der Sehgewohnheiten zwingt die beiden Formate in eine Art Koexistenz und damit die Content-Produzenten, das Beste aus jedem Format herauszuholen. Aber da wir die Kontrolle über den Inhalt haben, können wir tun, was wir wollen! So beeinflusst auch das Filmmotiv die Wahl des Videoformats. Zum Beispiel ist es naheliegend eine Landschaftsaufnahme horizontal zu filmen, um die ganze Schönheit des Motivs zeigen zu können.
Hingegen ist eine vertikale Filmaufnahme des Eiffelturms (oder anderer hoher Gebäude) besser geeignet, um die Höhe des Turms zu unterstreichen.

Video im Querformat: Achtung Nackenstarre!

Bleibt noch die Frage offen, welches der beiden Formate sich in Zukunft durchsetzen wird? Noch ist nichts entschieden – was wir aber mit Sicherheit sagen können ist, dass ein Smartphone-User sein Device für ein Video im Querformat einfach drehen kann, um es im Vollbildmodus anzusehen. Der Betrachter eines vertikalen Videos hingegen kann seinen Computerbildschirm nicht so einfach um 90 Grad drehen, damit die schwarzen Balken an der Seite verschwinden. Er muss den Kopf um 90 Grad zur Seite neigen – der steife Nacken ist also vorprogrammiert!

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