Réseaux sociaux 2018 : anticipons les nouveaux usages !
Digitales Marketing

Social Media: Wir werfen einen Blick auf die Trends 2019

Wie und wofür soziale Netzwerke genutzt werden, ändert sich rasant. Mobilität, Spezialisierung, neue Formate: Die User-Gewohnheiten ändern sich schnell und die Unternehmen müssen sich dementsprechend anpassen. Welche Trends zeichnen sich im Bereich Social Media ab? Ein Ausblick.

Im Jahr 2017 waren 76% der französischen Internet-User pro Monat in mindestens einem sozialen Netzwerk aktiv, so eine Studie von Harris Interactive. Das zeigt ziemlich gut, welch große Bedeutung diese Plattformen für unser alltägliches Leben erlangt haben.

Facebook rangiert unter den beliebtesten sozialen Netzwerken immer noch ganz vorne und ist weiterhin unangefochtener Marktführer. Gleich dahinter folgen Youtube und Twitter auf den Plätzen zwei und drei. Instagram, an vierter Stelle, ist zweifellos das aufstrebende soziale Netzwerk. Die Plattform wurde 2012 von Facebook gekauft und wartet mit einer Reihe neuer Nutzungsmöglichkeiten auf, die die bisherige Social Media Landschaft ergänzen.

Die Verbreitung der kurzlebigen Stories

Ursprünglich von Snapchat eingeführt, haben sich die sog. Stories – eine Aneinanderreihung von Videos, Bildern und Texten mit einer maximalen Lebensdauer von 24 Stunden – auf den Bildschirmen etabliert. Heute sind sie auch auf Instagram und im Facebook Messenger zu finden und es besteht kein Zweifel daran, dass diese Formate schon bald auch in anderen sozialen Netzwerken zu finden sind.

Was machen Stories so besonders? Sie sind ein kurzlebiges Ausdrucksmittel, das das digitale Storytelling auf ein neues Niveau hebt, indem sie Fotos, Texte und kurze Videosequenzen mixen. Dieses Format steigert nicht nur die Zuschauerbindung, sondern auch die Vermittlung von Botschaften. Ein weiterer Vorteil: Der Urheber der Story kann sehen, wer sich seine Story angesehen hat. Viele Lifestyle-Marken haben das Potenzial bereits erkannt: Sponsored Stories werden auf Plattformen wie Instagram immer zahlreicher.

Der mobile Zugang wird bevorzugt

Wie wir bereits seit 2010 wissen, hat die mittlerweile weit verbreitete Nutzung von Smartphones dazu geführt, dass „mobile first“ keine leere Worthülse mehr ist. So greifen beispielsweise mehr als 87% der Facebook*-Nutzer über ihr Handy auf ihren Facebook-Account zu. Ein Trend, der Marken zu Innovationen bei der Kreation von Contents zwingt.

Kurze Videos (weniger als eine Minute) mit Untertiteln werden bei den Medien (Beispiel: Brut.fr), aber auch bei den Marken immer beliebter. Die Sichtbarkeitsalgorithmen konzentrieren sich zunehmend auf diese Art von Inhalten, da sie für Mobile User besonders ansprechend sind und einfach auf Smartphones abzurufen sind – insbesondere deswegen, weil die Bildschirme wieder größer werden.

Sind soziale Netzwerke zunehmend spezialisiert?

In den letzten Jahren scheint der Wettbewerb zwischen den verschiedenen sozialen Netzwerken nachgelassen zu haben. Jeder Social Media Kanal verfolgt eine bestimmte Nutzung oder spricht eine bestimmte Zielgruppe an. Bilder und Selfies auf Instagram, B2B-Kommunikation via LinkedIn, Chat per Whatsapp oder Messenger und die neuesten Nachrichten auf Twitter. Facebook hingegen hat sich als „digitaler Vorreiter“ positioniert, auch wenn die Plattform für junge User eher uninteressant erscheint.

Aber wird diese Spezialisierung anhalten? Nichts bleibt wie es ist, wenn man z.B. die „Facebookisierung“ von Twitter betrachtet, das seine legendäre Zeichenbeschränkung von 140 auf 280 Zeichen angehoben hat. Außerdem haben Facebook und Instagram die ursprünglich von Snapchat entwickelten Stories integriert. Schließlich bietet LinkedIn jetzt sogar einen Chat an, der stark an die Anfänge des Facebook Messengers erinnert. So scheinen sich die Nutzungen wieder einmal eher anzunähern, was den Wettbewerb früher oder später wiederbeleben wird.

Bezahlen, um gesehen zu werden

Es ist schon lange her, als Sie lediglich eine kostenlose Corporate Website online stellen mussten, um Artikel mit Ihrer Community zu teilen! Diese Tage sind definitiv vorbei. Nach einigen Jahren der Überprüfung ihres Geschäftsmodells – und der Möglichkeit, dass Werbetreibende über sie eine große Fangemeinde aufbauen können – lassen sich Social Media Plattformen nun den Zugang zu ihren Usern durch Sponsoring bezahlen. Der natürliche (und kostenlose) Zugang zu Posts wird immer kleiner.
Laut einer Studie von Filip Struhàrik, einem slowakischen Journalisten und Social Media Spezialisten, wurde das Engagement angeblich durch vier geteilt. Einige Plattformen wie Facebook würden nach Struhàrik sogar erwägen, organische Posts ganz aus dem Newsfeed auszuschließen! Das ist leider eine Situation, gegen die mittelständische Unternehmen machtlos sind. Deshalb ist es besonders wichtig, sich diese Entwicklungen bewusst zu machen und Budgets für das Sponsoring in jeder digitalen Kampagne zu berücksichtigen. Vor allem aber sollten mögliche Veränderungen antizipiert werden, indem man sich nicht nur auf soziale Netzwerke stützt.

B2B schwört auf Networking

Wie viele Unternehmen setzen ihre digitalen Strategien um, ohne ihre Außendienstmitarbeiter einzubeziehen? Es sind zu viele! Denn Social Selling gepaart mit Networking-Marketing gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das Prinzip? Erleichtern Sie das Teilen von markenbezogenen Inhalten in sozialen Netzwerken über persönliche Accounts sogenannter „Marken-Botschafter“. Das können Ihre Mitarbeiter sein, aber auch Ihre Kunden, Ihre Lieferanten oder Influencer.

Die Idee hinter dieser Strategie ist, sowohl eine Community zu mobilisieren als auch die bekannte Einschränkung für organische Posts zu umgehen. Hierfür werden immer mehr Tools wie Socially Map oder Nukesuite entwickelt, damit die Verteilung von Inhalten automatisch erfolgt und das Engagement der „Marken-Botschafter“ gesteigert werden kann.

Fazit: Werfen Sie also mehr denn je einen Blick auf die Nutzungstrends sozialer Netzwerke, damit Sie nicht auf der Strecke bleiben.

*Studie Hootsuite / We are social 2017 – Auszüge aus Facebook-Daten vom August 2017

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Eine B2B Social Media Strategie gehört zu einer erfolgreichen Content-Strategie, da sie die Möglichkeit eröffnet, eine Community aus Kunden und Interessenten zu generieren. Diese Community kann Ihr Unternehmen dabei unterstützen, die Expertise zu stärken und neue Potentiale zu erkennen. Aber – wie der Begriff Strategie schon andeutet – sollte der Auftritt eines Unternehmens in sozialen Netzwerken nicht improvisiert sondern wohl durchdacht sein. Dafür sind acht wichtige Schritte erforderlich, die Ihnen dabei helfen, eine wirksame Präsenz in sozialen Netzwerken aufzubauen.

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