Quatre bonnes raisons pour réaliser votre site web en mode agile
Digitales Marketing

Vier gute Gründe um Ihre Webseite agil umzusetzen

Mehr als 64% der Funktionen einer Webseite werden wenig oder gar nicht genutzt. Aus einer Umfrage der Standish Group geht hervor, dass diese Zahl noch untertrieben ist. Was wäre, wenn die agile Methode Ihnen helfen könnte, die Bedürfnisse der User besser zu verstehen? Hier sind vier gute Gründe, sich für mehr Agilität zu entscheiden.

Der klassische Phasen-Ansatz – auch V-Zyklus genannt – besteht darin, das Projekt in drei verschiedenen Phasen durchzuführen: Design und Konzept, Webentwicklung und Abnahme. Demgegenüber steht der agile Ansatz, der das Projekt nach Funktionalitäten steuert und nicht nach Phasen und dieses in mehrere eigenständige Mini-Projekte aufteilt, die sogenannten Sprints. Während der klassische Ansatz Projektablauf, Planung und Nutzung der Webseite, im Voraus festlegt wird, konzentriert sich der agile Ansatz darauf, während der Umsetzung Feedback von Usern zu erhalten, um kontinuierlich Verbesserungen umsetzen zu können.

Klassische Methode

1 Konzeption > 2 Programmierung > 3 Testing

Agile Methode

PLANUNG >
{ 1 Analyse Konzeption Coding Testing Abgabe }
PLANUNG >
{ 2 Analyse Konzeption Coding Testing Abgabe }
PLANUNG >
{ 3 Analyse Konzeption Coding Testing Abgabe }
USW. >

Eine Webseite, die den Bedürfnissen der Nutzer entspricht

Unsere oberste Priorität ist es, Kunden glücklich zu machen, indem Funktionen mit hohem Mehrwert schnell und konsequent  ausgearbeitet werden.“ Die erste Regel des agilen Manifests gibt die Richtung vor, d.h. die Zufriedenheit der User muss oberste Priorität haben. Das Prinzip ist einfach: Am Ende eines jeden Sprints (Dauer zwischen 2 und 4 Wochen) wird eine testfähige Website-Funktionalität ausgeliefert. Ziel ist es, so früh wie möglich Benutzerfeedback zu sammeln, um die Lücken zwischen Zielen und Realität zu erkennen und auszugleichen.

Dieser empirische Ansatz eliminiert den Tunneleffekt, die Hauptursache für Projektversagen. Man muss nämlich nicht bis zum Ende des Projekts warten, um die Webseite selbst sehen und dann erst feststellen zu können, ob die zu Beginn des Projekts festgelegten Erwartungen tatsächlich mit der Nutzung der Zielgruppen übereinstimmen. Mit der agilen Methode wird die Webseite nach jedem Sprint überprüft und passt das Projekt entsprechend an um sicherzustellen, die Zufriedenheit der Nutzer nie aus den Augen zu verlieren.

Ein Budget, das sich in Grenzen hält

Mit dem klassischen Ansatz erfordert ein neu auftretender Benutzerbedarf, der erst während des Projekts entsteht, die Entwicklung einer neuen Funktionalität und damit ein neues Angebot. Darüber hinaus kann eine neue Funktionalität das Design, die konzeptionellen Spezifikationen und die Programmierung der Webseite maßgeblich verändern. Das heißt auch, dass je später eine neue Anforderung im Projektverlauf eintrifft, desto höher ist das Risiko, dass der Budgetrahmen gesprengt wird.

« Veränderungen der Bedürfnisse sollten positiv angenommen werden, auch wenn sie erst spät im Projekt eintreten. Agile Prozesse nutzen Veränderungen, um dem Kunden einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. » Die zweite Regel des agilen Manifests klingt logisch. Wie aber können neue Bedürfnisse während des Projekts konkret integriert werden, ohne dass die Planung und das Budget beeinträchtigt werden? Das Geheimnis der Agilität liegt im Austausch!

Das Austauschen ermöglicht es, das neu formulierte Bedürfnis zu integrieren und gleichzeitig auf eine Funktionalität mit geringem Mehrwert für den Nutzer zu verzichten. Natürlich ist so ein „Tauschgeschäft“ nur dann möglich, wenn die aufzugebende Funktionalität noch nicht entwickelt wurde und der Arbeitsaufwand für die neue Funktionalität dem der ursprünglich geplanten Funktionalität entspricht.

Verkürzte Markteinführungszeit

Einer der ersten Schritte eines agilen Projektmanagements ist die Definition der Minimalversion der zukünftigen Webseite. Welche der in den Spezifikationen aufgeführten Funktionen ist für Ihre User diejenige mit dem größten Mehrwert? Oder kurz gesagt: Wo soll man anfangen? Sie können diese Frage sofort beantworten? Herzlichen Glückwunsch! Sie haben das Ziel des ersten Sprints bereits definiert.

Die regelmäßige Bereitstellung neuer sinnvoller Features — am Ende eines jeden Sprints — und die Priorisierung von Entwicklungen nach ihrem Mehrwert für den User hat einen großen Vorteil: die Verkürzung der Markteinführungszeit. Es ist nicht notwendig, alle gewünschten Funktionalitäten sofort zu entwickeln, damit die neue Webseite online gestellt werden kann. Agilität ermöglicht die schnelle Erstellung einer Standardversion, die regelmäßig um neue Funktionalitäten erweitert wird.

Optimale Qualität

Selbstorganisierte Teams, Wertschätzung des Einzelnen, Rhythmus einer nachhaltigen Entwicklung und persönlicher Austausch: Agile Methoden schaffen einen motivierenden Rahmen für die Mitglieder des Projektteams. Das Prinzip ist ganz einfach: Je mehr das Team beteiligt und engagiert ist, desto besser ist das Ergebnis.

Was die IT-Entwickler betrifft, so helfen mehrere Techniken ein hervorragendes Ergebnis zu erzielen. Es gibt beispielsweise die Programmierung in Partnerarbeit, d.h. zwei Entwickler arbeiten gemeinsam an der gleichen Funktionalität. Sie sitzen gewissermaßen zu zweit vor demselben Bildschirm und übernehmen die Rolle des Piloten, der kodiert und des Co-Piloten, der antizipiert, unterstützt und den Code überprüft, um die Konsistenz zu gewährleisten. Vorteil ist, dass so eine maximale Qualität der Funktionalität erreicht werden kann – dank des einheitlichen und kohärenten Codes.