Design Thinking
Kreativ Hub

Design Thinking: Empathie wichtiger als Innovation

Mittlerweile hat User Experience das Sagen – und ist sogar wichtiger als Innovation! Die Verschiebung dieses Produktwertes zwingt das Marketing, sich selbst neu zu erfinden und den Fokus auf erfahrungsorientiertes Marketing zu legen. Design Thinking ermöglicht es, dieses Ziel zu erreichen, weil es Produkte oder Anwendungen gestaltet, die ganz auf die Bedürfnisse der User zugeschnitten sind.
“Erfahrungen repräsentieren die neue Art des wirtschaftlichen Wertes, mit dem Service als Bühne und den Produkten als Säulen.”
B. Joseph Pine II, The Experience Economy

Design Thinking: kollektive Intelligenz im Dienste des Menschen

Design Thinking bietet eine Reihe von Methoden und Tools zur Gestaltung von Produkten oder Dienstleistungen an, die sich nicht mehr rein auf Funktionalitäten, sondern auf die tatsächlichen Bedürfnisse der User konzentrieren. Die grundsätzliche Idee ist, verschiedene Fähigkeiten zusammenzubringen – von analytisch bis intuitiv – um ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung zu entwickeln. Diese abteilungsübergreifende Ko-Kreation macht es möglich, eine echte kollektive Intelligenz für die Realisierung des gemeinsamen Projekts zu schaffen. So wechseln sich Brainstorming- mit Analyse-Phasen ab, um neue Hypothesen zu erstellen und diese zu überprüfen.

Laut Tim Brown, CEO des amerikanischen Designunternehmens IDEO, gibt es drei wesentliche Schritte in jedem Design-Thinking-Prozess:

  • Inspiration: Definieren, was die Suche nach Lösungen motiviert, die sowohl die Bedürfnisse der User als auch mögliche Frustrationsquellen berücksichtigen. Dieser Schritt basiert auf Empathie, die im Design Thinking Prozess unerlässlich ist.
  • Idee: Ideen generieren und Wege zur Konzeption des Produkts ausfindig machen. In dieser Phase ist es wichtig, von unterschiedlichen Ideen zu profitieren, indem das gesamte Projektteam in die verschiedenen Brainstormings einbezogen wird, damit innovative und bisweilen sogar disruptive Konzepte entwickelt werden können.
  • Test and learn: Testen, vergleichen und verfeinern von Ideen, indem Modelle oder Prototypen des „Minimal lebensfähigen Produkts“ erstellt werden. Diese werden anschließend von echten Kunden getestet, damit sie tatsächlich integriert, modifiziert oder aufgegeben werden können.

Durch die Implementierung eines auf Design Thinking basierenden Konzeptionsansatzes entwickeln Unternehmen eine echte Kultur der Empathie, des Prototypings und der Synthese, um den Nutzern ein reichhaltiges und einzigartiges Produkt anbieten zu können.

Passt Design Thinking zu uns?

Design Thinking, das eine qualitativ hochwertige User Experience verspricht, scheint die Antwort auf jedes Projekt zu sein, bei dem es darum geht, ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung zu kreieren. Ästhetik, Ergonomie und Praktikabilität werden zu unverzichtbaren und lebenswichtigen Komponenten, wenn es um die Gestaltung von Produkten oder von digitalen Welten (Websites, Anwendungen, Mobile Apps usw.) geht.

Deshalb haben viele Unternehmen der New Economy wie Google, Uber, Apple oder Orange (in Frankreich) eigene Abteilungen für ihr Design entwickelt. Alle haben den selben Wunsch, den User und die Innovation in den Mittelpunkt der Entwicklungsstrategie zu stellen.

Mehr als nur eine Methodik stellt Design Thinking eine eigene Herangehensweise dar, die sich an jedes Unternehmen anpasst, ganz gleich ob es sich um multinationale Konzerne, mittelständische Unternehmen oder Start-ups handelt. Durch die Veränderung kreativer Praktiken rücken Unternehmen ihre Nutzer in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen. Diese neue Vision verändert auch interne Arbeitsweisen, weil sie den abteilungsübergreifenden Austausch fördert, Barrieren zwischen den unterschiedlichen Vorstellungen abbaut und nicht zuletzt eine echte Innovationskultur im Dienste der Kunden – und im Dienste der Geschäftsstrategie – implementiert.

Beispiele aus der Praxis…

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