Trois idées reçues sur WordPress
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Drei Vorurteile über WordPress

Obwohl 29% der Websites weltweit mit WordPress realisiert worden sind, ist dieses Content Management System immer noch mit einigen Missverständnissen behaftet, was die Sicherheit, die Plugins und die vorgefertigten Themes angeht. Hier erhalten Sie einen Überblick über die hartnäckigsten Vorurteile, die diesem CMS zu Unrecht nachgesagt werden.

Ganz gleich, ob Sie WordPress verwenden oder nicht, Sie haben bestimmt schon von der angeblich größten Schwachstelle dieses CMS gehört: die Sicherheitslücken, die anscheinend gewaltig sein müssen! Natürlich gibt es keine Website mit einem Nullrisiko in Sachen Sicherheit – und wenn Sie Content Management Software verwenden, die zudem mit anderen Tools verbunden ist, vervielfachen Sie die Risiken! Aber stellt WordPress wirklich eine Gefahr für Ihr Unternehmen dar oder ist es nicht vielmehr seine unsachgemäße Nutzung?

Vorurteil Nr. 1: WordPress macht alles von alleine

Auch wenn Sie das CMS Ihrer Corporate Website nicht mehr auf dem Schirm haben, so können Sie sicher sein, dass Hacker diesem stets ihre volle Aufmerksamkeit schenken. Von daher ist es unumgänglich, das CMS regelmäßig zu aktualisieren (derzeit Version 5.0.3). Das Automattic-Team arbeitet ständig daran, Fehler zu korrigieren und Sicherheitslücken zu schließen.
Trotzdem sollte man nicht denken, dass WordPress alles von alleine macht. Viele vernachlässigen wichtige Elemente, die mit dem CMS zusammenhängen z.B. die Vervollständigung .htaccess, das Ausfüllen von wp-config.php, das Ändern der Verbindungs-URLs usw. Alle diese Maßnahmen sind von großer Wichtigkeit, da sie den durch Cyberangriffe verursachten Schaden begrenzen oder sogar anhalten können. So verhindert beispielsweise die Einführung von HTTPS durch Google einen Hackerdurchbruch.

Vorurteil Nr. 2: Plugins sind cool!

Mehr Leben auf die Website bringen – deshalb sind viele versucht, eine Vielzahl von Plugins zu ihrem Basis-CMS hinzuzufügen. Schließlich ist das doch die große Stärke von WordPress: eine unbegrenzte Bibliothek von Plug-Ins (oder Add-Ons), die den Zugriff auf Tausende von Funktionen ermöglichen.
Aber so einfach ist es dann doch nicht. Deshalb lautet die klare Empfehlung: Vermeiden Sie Plugins!
Denn trotz ihrer Pluspunkte sorgt die Installation von Plugins auf Ihrer Corporate Website für Einschränkungen, die die Ladezeit der Pages verkürzen. Darüber hinaus sorgen einige der Plugins (kostenlos oder nicht) für einen „Open-House-Zugang“ auf Ihrer Website und damit auf Ihre Daten – ein Paradies für Hacker. Die größten Fälle von WordPress-Hacking sind mit defekten Plugins verknüpft, von denen das berüchtigtste der Revolution Slider ist.
Diese Fragen sollten Sie sich stellen, um ein sicheres WordPress-Plugin auszuwählen
· Wer publiziert dieses Plugin?
· Ist es mit der aktuellen Version von WordPress kompatibel?
· Wird es regelmäßig aktualisiert?
· Ist es bekannt? Sind die Meinungen der Nutzer positiv?
PS: Sie sollten ein Plugin immer durch eine Testphase gehen lassen und erwägen, es zu eliminieren, wenn es nicht mehr Ihren Bedürfnissen entspricht oder wenn es Ihre Website verlangsamt.

Vorurteil Nr. 3: Themes aus dem Internet sind super!

Sicherlich gibt es großartige Themes, die im Web gefunden werden können, aber seien Sie vorsichtig bei Ihrer Wahl! In der Tat ist von dem Einsatz kostenloser Themes unbedingt abzuraten, denn man kann unmöglich wissen, welche bösen Überraschungen einen erwarten wie z.B. ein Malware-Code oder die Nichteinhaltung von Sicherheitsstandards. Käufliche Themes hingegen sind oft kompliziert und erfordern fundierte Kenntnisse von WordPress und seiner Shortcode-Logik!
Allerdings sollten Sie, sobald Ihre Geschäftsstrategie mit klaren digitalen Marketingzielen und KPIs verknüpft ist, ein maßgeschneidertes Theme einsetzen, dass z.B. von einer erfahrenen Webagentur individuell auf Ihre Bedürfnisse angepasst wird.