Design web : la tendance est à la poésie
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Webdesign: Der Trend geht zur Poesie

Lyrisch anmutende Animationen, verspielte 3D-Effekte, eine raffinierte Navigation: Zwischen Vintage und neuen Technologien folgt das Webdesign poetischen Trends.

3D is back!

Vergessen Sie die gute alte „glossy“ 3D-Typographie von Windows 95. 3D ist zurück, aber dieses Mal besticht das Design durch Leichtigkeit. Inspiriert von Touch-Apps, integrieren Websites immer häufiger dreidimensionale Effekte, um dem User eine fluide und elegante Navigation anzubieten. Dieser Trend hat sich aufgrund der vermehrt genutzten neuen Technologien in Webbrowsern wie WebGL etabliert – und ein Ende ist vorerst nicht abzusehen.

 

 

Lyrische Animationen

Neben 3D werden Animationen gegen Ende 2017 immer lyrischer. Der beste Beweis dafür ist, dass Cinemagraphs Einzug in die Welt des Webdesigns halten. Dieser Ansatz speist sich aus der Begegnung von Standbild und Bewegtbild: Ein grafisches Element befindet sich in ständiger Bewegung und wird in einer perfekten Schleife wiederholt, die immer dynamischer wird. Das sorgt für eine poetische Wirkung.

 

 

In Ergänzung zu diesem Effekt entwickelt sich die Parallax-Technik im Web weiter. Beim Scrollen bewegen sich die Grafikelemente mehr oder weniger schnell, was der Seite einen Eindruck von Tiefe (nahe an 3D) verleiht. Auch können damit bestimmte Inhalte hervorgehoben werden: Texte, Bilder oder sogar Videos.

Um den poetischen Effekt zu verstärken, spielen einige Marken-Websites Videos unten auf der Seite ab. Diese Platzierung ermöglicht es, den User in ein einzigartiges und traumhaftes Web-Universum hineinzuziehen.

 

 

Was den Call-to-Action angeht, so treten kreative „Hover“ und animierte Buttons immer stärker in den Vordergrund. Ziel ist es, dem User mit Hilfe der Hover-Technik auf die Wichtigkeit des Links aufmerksam zu machen. Das Verfahren stärkt die Interaktion mit dem Besucher und verbessert gleichzeitig die Nutzung der Navigation.

 

 

Eine Fülle von Farben und Schattierungen

Nicht zu vergessen: Kräftige, auffällige Farben sind mehr und mehr zu sehen! Auf den Websites kommen zunehmend helle, fast fluid wirkende Töne zum Einsatz. Eine Explosion von elektrisierenden Farben, die den Inhalt nicht nur hervorheben sondern auch zum Leben erwecken.

Um dem ganzen die Krönung aufzusetzen, setzen Designer nun auch Schattierungen ein. Das ist eine der bedeutendsten Bewegungen im Grafikdesign seit 2016. Farbverläufe sind mehr und mehr auf Websites zu sehen: in Logos, auf Schaltflächen und Call-to-Action-Buttons, in Hintergrund- oder überlagerten Bildern usw.

sarabar
Kikk

Material Design mit einem gewissen Touch

Was ist Material Design? Dieser Trend, der 2016 von Google initiiert wurde und ein Erbe des Flat Designs ist, besteht aus einer Mischung von geometrischen Formen, helleren Schatten, feinen Bewegungen und einfachen Perspektiven. Die Schatteneffekte basieren auf spezifischen Regeln und Prinzipien. Die Dominanz des Minimalismus ist einem lustigeren, farbenfroheren, weniger „flachen“ Design gewichen. Wer wie Google diese Regeln des Material Designs befolgt, läuft allerdings Gefahr, auch wenn es sich nur um geringe Anpassungen handelt, dass die eigene Website zu sehr nach dem Internet-Giganten aussieht.

 

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